FROM FASHION DESIGNER TO LOVE COACH

Meine Conscious Loving Story

Blume rosa grün
BEZIEHUNGEN HELFEN DIR DAS ZU FINDEN, WAS DU SCHON SO LANGE SUCHST

Mein Weg zu einem bewussten LiebesLeben

Mit Mitte Zwanzig hatte ich alles erreicht, wovon ich damals träumte. Ganz nach dem Motto meine Beziehung, mein Job, mein Haus – wenn ich das alles habe, dann bin ich angekommen und werde glücklich sein. Ich lag in der Badewanne unserer schönen Maisonettewohnung und machte genau diese geistige Glücks-Inventur:

  • Beziehung und attraktiver Mann: Check
  • Traumjob in der Modebranche mit top Bezahlung: Check
  • Schöne Wohnung: Check

Doch das langersehnte Glücksgefühl wollte sich so gar nicht in mir einstellen, obwohl ich doch alles erreicht hatte, was man dazu brauchte. Irgendwie wunderte es mich natürlich, dass ich mich in keinem Lebensbereich weder besonders glücklich noch zufrieden fühlte, obwohl es doch eigentlich so sein sollte. Hm, irgendwas schien ich wohl gehörig falsch zu machen. Auch meine Beziehung war äußerlich zwar ganz nice, aber erfüllend war sie nicht. Eher so nach dem Motto: Außen hui, innen pfui. Und schwupp war er da, der innere Richter: „Wenn du nicht glücklich bist, ist das deine Schuld. Dann musst du dich eben mehr anstrengen.“

Und genau diese hinterlistige Stimme verstärkte meinen Glauben, dass ich nur dann Glück im Leben und der Liebe haben kann, wenn ich eine Sache richtig gut mache: Mich anstrengen. „Irgendwann kommt eben der Alltag, das ist doch bei jedem so. Dann kommt es eben darauf an, wie gut ich mich anpassen kann. Beziehungen sind ab einen gewissen Zeitpunkt eben harte Arbeit. Ein Geben und Nehmen. Kompromisse auf seine Kosten gehören einfach dazu.“ So dachte ich früher über die Liebe. Ziemlich hart. Aber ich wusste es damals nicht besser.

Ich war bereit, jeden faulen Kompromiss in Kauf zu nehmen, um endlich anzukommen. Ankommen – das geht ja schließlich nur mit einem Partner – so wird es uns erzählt. Ich wollte etwas Haltbares. Sicheres. Und natürlich einen Partner, der mich begehrt und liebt. So sehr sehnte ich mich nach einer Hollywoodromanze oder zumindest einer Rosamunde Pichler Schnulze. In mir schrie alles nach Lust und Leidenschaft, nach erfüllendem Sex in tiefster Verbundenheit, nach Zärtlichkeit und inniger Zweisamkeit.

Doch statt erfüllendem Sex bekam ich nur das Rein-Raus-Standardprogramm, statt Begehren jahrelang abwertende Kommentare und immer die Schuld an jedem Streit. Die anfängliche Romanze und Liebesschwüre dienten nur dazu, mich zu ködern. Ich hatte einen narzisstischen Mann an Land gezogen, der mir genau das spiegelte, was ich selbst nicht konnte: Lieben. Ich konnte mich selbst nicht lieben. Ich hatte keinen blassen Schimmer, was Lieben überhaupt bedeutet.

Woman on Tiger

Ich hatte keinen blassen Schimmer, was Lieben überhaupt bedeutet

„Liebe bekommt man“ – so wird es uns allen erzählt. „Liebe entsteht in einer Beziehung“ – so der Volksmund. „Wenn du einmal Liebe hast, dann musst du sie festhalten.“ Bereits als Kind besiegelte ich mein oberstes Beziehungsgebot: Jedes Scheitern in Form einer Trennung oder Scheidung zu vermeiden. Ich wollte mir und der Welt beweisen, dass ich es besser machen kann als meine Eltern. Also strengte ich mich an, um Liebe zu bekommen und zu behalten: Ich verstellte mich. Ich machte es allen recht. Ich stellte meine Bedürfnisse hinten an. Kam keine Liebe dabei heraus, dann wusste ich ja, dass es meine Schuld war, weil ich mich nicht genug angestrengt hatte. Also: Mich noch mehr anstrengen und anpassen. Und wenn ich das nur gut und lange genug machte, dann würde sich schon irgendwann das Glücksgefühl einstellen. Doch dieses Kompromisse machen war in Wahrheit ein Teufelskreis aus Aufopfern und Selbstverrat, was mir aber erst Jahre später bewusst wurde.

Das Wort Selbstliebe hatte ich damals noch nicht gehört. Alle Beziehungsratgeber, die mir in die Hände fielen, bestärkten nur meine bisherige Realität: Beziehungen sind harte Arbeit und es liegt an einem selbst, wie gut oder schlecht deine Beziehung ist. Es liegt an mir selbst – das deutete ich wie folgt: Wenn es an mir selbst liegt, dann stimmt es ja, dass ich mich anpassen muss. Dass ich mich anstrengen muss. Dass ich mich verstellen muss. Hätte mir damals jemand gesagt, dass dieses Es liegt an mir selbst eine Veränderung der inneren Wahrnehmung ist und keine Aufforderung zum sich anzupassen, hätte ich mir viel Schmerz erspart.

Auch wenn du es vielleicht nicht glauben kannst, ich fand mich früher viel zu dick, mit zuviel Cellulite und völlig unattraktiv. Und damals wog ich bestimmt 15 Kilo weniger als heute und mein Körper war noch nicht von einer Schwangerschaft gezeichnet. Lang war ich davon überzeugt, wenn ich erst mal schön dünn und trainiert bin, dann bin ich zufrieden und glücklich. Dann begehrt mich mein Mann. Dann bin ich ok. Es war ein Kampf, den ich solange führte, bis ich erkannte, dass ich gegen Windmühlen kämpfe und schließlich kapitulierte. Mein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein waren zu diesem Zeitpunkt schon fast nicht mehr vorhanden – so sehr war ich von der Anerkennung durch meinen Mann abhängig geworden. Sogar mein Körper sendete mir klare Signale: Meine Lippen wurden immer dünner, mein Rücken fing an zu schmerzen und ein Knoten in der Brust wurde entdeckt.

Irgendwann war auch der seelische Schmerz zu groß. Ich erinnere mich noch gut, wie ich mit Anfang Dreißig auf dem kalten Dielenboden heulend zusammenbrach und mir eine Frage stellte , die mein Leben und Lieben von Grund auf verändert sollte:

Universum Führung

Ich stellte mir die Frage, die mein LibesLeben für immer verändern sollte

Will ich so leben bis ich sterbe? Die Antwort war ein klares Nein. Mein Leben lang habe ich mich vor diesem stechenden Schmerz der Selbstehrlichkeit gefürchtet und mir lieber jeden faulen Kompromiss schöngeredet – obwohl ich genau wusste, dass ich mich selbst verarsche. Ist da nicht verrückt? Wir wissen genau, dass wir uns selbst etwas vormachen und betreiben auch noch jede Menge Aufwand, genau das vor uns zu verbergen. Ich wusste, sobald ich ehrlich zu mir selbst bin, mich vor mir selbst entblöße würde meine Beziehungsfassade bröckeln. Auch damals in der Badewanne wusste ich es, wollte es mir aber nicht eingestehen. Zu groß war meine Angst, dass alles, was ich mir über die Jahre aufgebaut hatte, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen würde.

In dieser Nacht erlebte ich mein erstes Mal.

In jener Nacht stellte ich mich dieser Angst und war zum ersten Mal in meinem Leben ehrlich zu mir selbst. Ich fühlte mich nackt. Und ja es tat weh – aber nur kurz. Sofort danach fühlte es sich an, als ob mir jemand eine unendliche Last von den Schultern genommen hätte. Zum ersten mal seit langem konnte ich tief und frei atmen. Zum ersten mal spürte ich, wie leicht es sich anfühlt, einfach ich selbst zu sein. Leicht, weil ich die ganze Last der Maskerade fallen gelassen habe. All die Selbstlügen, die ich jahrelang angesammelt hatte, musste ich jetzt nicht mehr mit mir herumschleppen. Endlich konnte ich diesen Rucksack, der über die Jahre so schwer geworden war, ablegen. Was für ein Befreiungsschlag. Ich heulte wie ein Schlosshund. Zum ersten Mal wurde ich mir klar darüber, dass nur ich der Schöpfer meines Lebens und niemandem eine Rechenschaft schuldig bin. In dieser Nacht wurde eine neue Person geboren: Eine authentische Carola.

Doch ich diese Carola war nicht von jetzt auf gleich super selbstliebend und voller Selbstvertrauen – vergiss es. Die Person war zwar geboren, doch wie jedes Neugeborene musste sie erst in diesem neuen Leben laufen lernen. Der erste Schritt war der Entschluss, alles loszulassen, was sich nicht nach mir selbst anfühlt. Im Klartext: Ein kompletter Neustart. Trennung, Scheidung, Umzug zurück nach Deutschland, Aufgabe der Firma – das volle Programm. Auch bekannt als der Berg an Herausforderungen, den wir alle fürchten und lieber als Rechtfertigung für unser latentes Elend nutzen, statt einfach die richtige Ausrüstung zu besorgen, um ihn zu erklimmen und von oben die Aussicht zu genießen.

Woman naked Tiger

Mein Blind Date mit dem Universum

Also zog ich einen Schlussstrich unter mein altes Leben, ohne einen Plan von der Zukunft zu haben. Ich packte meinen Koffer und war weg. Wirklich – ich hatte damals nur Handgepäck und einen Schlafplatz bei meiner Schwester auf der Couch. Es gab keinen Weg mehr zurück. Der einzige Weg, in den ich vertraute, war der Weg meines Herzens. Zu lange hatte ich diese sanfte und liebevolle Stimme in mir ignoriert. Ich hatte keine Lust mehr, ein Leben für andere zu leben. Ich wollte mein Leben leben, ankommen und in mir ein zu Hause finden. Ich sehnte mich danach, als Person angenommen zu werden, ohne ständig darauf achten zu müssen, was andere wohl über mich denken. Wie sehr hatte ich diesen Gedankenstress satt. Tief in mir spürte ich, dass ich etwas Besseres verdient hatte, als mich anzupassen, zu vergleichen und zu leiden. Es ist die tiefste Wahrheit, dass wir alle – und zwar ausnahmslos – es wert sind, so geliebt zu werden, wie wir sind. 

Wenn ich endlich glücklich sein wollte, gab es nur eine Möglichkeit: Alle Brücken hinter mir abzubrechen, die Kontrolle aufgeben und mich quasi blind dem Tao hingeben. Nach diesem Entschluss hatte ich plötzlich Zugang zu einer höheren Ebene des Liebens. Ich fühlte mich sicher und getragen, konnte dem Leben vertrauen und mich dem Tao hingeben. In mir erwuchs eine felsenfeste Gewissheit, dass alles gut wird, wenn ich auf mein Herz höre. Das war also mein erstes Blind Date mit dem Universum sozusagen. Und es funkt bis heute.

Mein Selbstheilungsprozess hatte begonnen. Schritt für Schritt lernte ich, mich so anzunehmen, wie ich bin. Meine Mitte zu finden. Mich in mir selbst zu verwurzeln. Meine Ausstrahlung veränderte sich und ich zog von Tag zu Tag immer schönere Momente und Menschen in mein Leben. Ich fühlte mich von Tag zu Tag besser und attraktiver. Ich begann, das Leben wieder zu genießen und mehr auf mich und die Signale meines Körpers zu hören. Schritt für Schritt manifestierte ich mir nicht mal ein Jahr nach meiner Trennung ein LiebesLeben, das sich vollständig nach mir selbst anfühlt. Auch alle anderen Beziehungen in meinem Leben verbesserten sich. Bis heute ist mein LiebesLeben es der tiefste Prozess meines Lebens, der mich immer wieder zu neuen Facetten meiner Selbst führt. 

Mit LiebesLeben meine ich übrigens ein Leben, das auf Lieben basiert. Ein erfüllendes Leben durch bewusstes Lieben – Conscious Loving®. Es beginnt bei deinen Beziehungen und beim Sex und dehnt sich auf alle anderen Lebensbereiche aus.

Nie hätte ich gedacht, dass sich mein LiebesLeben so schnell verbessern würde, nachdem ich mir so viele Jahre etwas vorgemacht hatte. Mich meinen größten Ängsten zu stellen hat mir gezeigt, dass sich hinter jeder Angst ein Geschenk verbirgt. Klar, es war nicht alles immer smooth, aber ich habe nichts verloren sondern nur gewonnen: Innere Stärke, Vertrauen in mich selbst, einen Berg an Erfahrungen und eine erfüllendes LiebesLeben, dass sich vollständig nach mir selbst anfühlt. Das, was wir glauben, was da zusammenbricht, ist nicht unser Leben sondern einfach unser selbstverurteilendes, schuldbewusstes Ich. Es fällt in sich zusammen, damit dein wahres, liebevolles Ich geboren werden kann. Ein Ich, das die Liebe weder haben noch festhalten muss, weil es weiß, dass wahre Liebe nur aus sich selbst erwächst. Ein Ich, das einfach selbst liebt.

Im Oktober desselben Jahres – nicht mal ein Jahr nach meiner Trennung – sitze ich mit Mitte Dreißig in meiner ersten, eigenen Wohnung in Hamburg. Sie ist genau nach meinem Geschmack eingerichtet. Was für ein geiles Gefühl. Mein neuer Freund arbeitet gerade. Ich sitze einfach da, mit einem Glas Rotwein am Esstisch und blicke durch die verregnete Nacht auf die schönen Altbauten. Ich erinnere mich an damals, als ich in der Badewanne lag. Wieder mache ich eine geistige Inventur:

  • Eigene Wohnung – Check
  • Erfüllende Beziehung mit mir selbst – Check
  • Erfüllendes LiebesLeben –  Check
  • Entspannter Teilzeitjob – Check

Ich halte Ausschau nach dem inneren Glücksgefühl. Schließe kurz meine Augen. Ist es da? Ja, es ist da. Da ist dieses schöne, warme Gefühl von innerer Zufriedenheit. Ich bin allein und genieße es, mit mir selbst zusammen zu sein. Weg ist der Druck, der innere Drang zu suchen und irgendwer sein oder irgendwas erreichen zu müssen. Ich weiß nun mehr als zuvor, dass ich alles in meinem Leben erschaffen kann, was ich mir vornehme – und zwar viel schneller, als ich glaube. Dass ich mich dazu nur hingeben und führen lassen muss. Ein Gefühl von großer Dankbarkeit breitet sich in mir aus. Ich grinse über das ganze Gesicht. Ich kann einfach dasitzen und mit mir selbst happy sein. Ich bin glücklich, weil ich bin. Ich kann das Sein genießen. Ich bin in mir angekommen. So fucking awesome.

Woman Window Moon


Inneres Glücksgefühl: Check !

Wahre Liebe beginnt in dir. Und weil das so ist, kannst auch du dir ein erfüllendes LiebesLeben erschaffen. 

Deine Carola

Blume rosa grün
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