Schluss mit Mindfuck - Wie du es schaffen kannst, mehr Selbstwertgefühl und eine liebevollere Beziehung zu dir selbst aufzubauen

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Warum fällt uns das Leichteste der Welt so ungemein schwer? Warum können wir nicht einfach so wir selbst sein? Wieso schmeissen wir nicht einfach das hin, was uns noch nie Freude bereitet hat wir es aber immer aus Pflichtgefühl getan haben? Warum gehen wir nicht einfach los, vertrauen in uns, das Unbekannte und das Leben? Wieso sehen wir in der Unsicherheit nicht einfach den Ozean der Möglichkeiten? Wieso sehen wir die darin versteckte Fülle nicht? Warum hören wir nicht einfach von auf unser Herz und machen nur noch das, wofür wir brennen?

Fragen über Fragen. Essentielle Fragen, die du dir sicher immer wieder stellst. Und ich tu das auch.

 

In diesem Blogartikel erfährst du unter anderem

  • Wie du dein negatives Gedankenkarussell stoppen kannst und dir ein liebevolleres MIndset über dich selbst zulegen kannst

  • Inwiefern dir deine Gefühle künftig dabei helfen können, negative Gedanken durch positive zu ersetzen

  • Wie ich es geschafft habe, innerhalb von wenigen Stunden aus meiner depressiven Phase zu kommen - ganz ohne Therapie

  • Meine Lieblingsübung, wie du dich jeden Tag selbst stärken kannst und eine wertschätzende Beziehung zu dir selbst aufbauen kannst

  • Warum du dich so annehmen darfst, wie du bist

 

Das Leben ist ein Spielplatz der Seelen. Du bist ein Schöpfer und könntest hier the Time of your Life haben, wären da nicht diese nervigen Überzeugungen in uns, die dich begrenzen. Gäbe es da nicht dein Ego, dass dich immer wieder klein halten möchte. Diese selbstsabotierenden Gedanken, mit denen du dich selber fertigmachst und mit anderen vergleichst. Wären da nicht die Ängste, die dich in deiner Komfortzone festhalten und dir so viel schöne Geschenke verwehren. 

Aber all das ist nun mal da. Und es ist auch nicht deine Schuld, dass dieser "Mindfuck" in dir abgeht. Nein wirklich nicht. All das, was da gerade so durch deinen Kopf spukt ist eine Ansammlung an gemachten Erfahrungen, gesellschaftlichen und kulturellen Überzeugungen und Prägungen aus deiner Kindheit. Also stress dich nicht. Mach dir keinen Druck, perfekt sein zu müssen oder gar diesen Bad Vibes gerecht zu werden.

 

Nimm wahr & beobachte

Werde dir einfach bewusst, dass sich da ein ganzer Haufen Bullshit in dir angesammelt hat, der dir weder was bringt noch dich deinen Zielen oder deinem Lebenstraum näher bringt. Bring dich selbst mal in die Beobachter Lage und frage dich selbst, ob du es tolerieren würdest, wenn jemand anderes so über dich sprechen würde, wie du über dich denkst. Wie fändest du das? Scheisse. Ganz genau. Also was meinst du - wäre es nicht an der Zeit, dass du aufhörst, den ganzen Bullshit zu glauben, den es dir denkt? Das bist du nämlich nicht. Du bist kein Versager, du bist nicht unattraktiv, du bist nicht minderwertig, du bist nicht schlechter als jemand anderes. NEIN. das bist du alles nicht. Und weisst du, warum das so ist? Weil es dir mit solchen Gedanken einfach schlecht geht. Weil du dich nicht gut fühlst. Weil du dich wertlos fühlst und unglücklich bist. Und zwar wegen diesem Mindfuck. Also hier mein Vorschlag: 

 

Wähle neu

Fange an, liebevoller über dich zu denken. Toleriere nicht, dass die Stimme in dir schlecht über dich spricht. Klingt einfach? Ja, ist es auch. Du kannst dich jederzeit dazu entscheiden, wie du selbst über dich denken möchtest und ob du glauben möchtest, was es in dir über dich denkt.

Die redet sich leicht, denkst du jetzt vielleicht. Wie soll ich denn von jetzt auf gleich einfach lieber über mich denken?? Das geht. Schau, auch mir ging's mal eine ganze Weile nicht gut. Ich hatte ein Burnout, eine schöne Depression und immer diese fiesen Gedanken in meinem Kopf. Ich habe mich selber wieder und wieder jeden Tag 24/7 selbst fertig gemacht. Ich hab das einfach zugelassen. Ich habe auch erst gar nicht hinterfragt, ob der ganze Mist, den ich da denke, überhaupt stimmt. Und gefühlt habe ich mich so richtig mies. Ich bin kaum aus dem Bett gekommen und hätte es ein Erdloch gegeben, ich wäre die erste gewesen, die da rein gesprungen wäre. Aber dann habe ich mich gefragt, wieso ich den ganzen Shit eigentlich glaube und zulasse und was wäre, wenn ich diese miesen Gedanken einfach nicht mehr glauben würde. WHAM - Innerhalb von ein paar Stunden war meine depressive Phase von 6 Monaten vorbei. Ich sah mich schon in einer jahrelangen Therapie sitzen - aber die war nicht nötig. Die Phase kam auch nicht wieder. 

 

Achte auf deine Gefühle

Als goldene Regel kannst du dir eigentlich merken, dass wann immer du dich mies oder schlecht fühlst, du eine Enge, Druck, Angst oder Stress verspürst, du deine Gedanken prüfen solltest. Denn miese Gedanken geben dir ein schlechtes Gefühl in der Bauchgegend. Wenn du es schaffst, deine Gefühle als Indikator zu nutzen, kannst du auch leichter deine selbstsabotierenden Gedanken durch bessere ersetzen. Klar, das ist ein wenig Übungssache. Aber wenn du das jeden Tag ein bisschen öfter machst, wird es irgendwann zur Gewohnheit.

 

Stärke dich selbst & erinnere dich, wer du bist

Was mir schon immer geholfen hat, mich besser zu fühlen und miese Gedanken in die Tonne zu treten ist meine über alles geliebte Spiegelübung. Ich kann sie dir wärmstens empfehlen. Stelle dich einfach vor den Spiegel, lächle dich an und sage dir: Ich liebe dich. Am besten laut. Ja es ist komisch am Anfang und ja, du musst dich vielleicht überwinden. Aber mach es mal und achte darauf, wie es dir danach geht. Spürst du das Kribbeln? Schön, oder? Denn genau das ist es, was deiner Wahrheit entspricht: Liebe. Du bist Liebe. Es gibt keinen Grund, dich jetzt nicht schon einfach so anzunehmen und zu lieben, wie du bist. Du musst nicht erst das oder jenes erreichen. Nein. Du darfst jetzt Ja zu dir sagen. Erlaube dir selbst zu fühlen, wie wertvoll du bist und das es reicht, einfach du selbst zu sein.

Du bist hier auf der Erde, um dich als Schöpfer zu erfahren. Um deine innere Power zu entdecken und zu nutzen. Denn genau das will dein Ego mit den selbstsabotierenden Gedanken verhindern - dass du dein wahres Potenzial entfaltest. Du bist eine Seele auf dem wundervollen Spielplatz namens Leben. Nutze es! Du darfst dein Licht in die Welt bringen und dich zeigen. Du hast das ganz besondere etwas, das nur du in dir hast. Denn genau weil du einzigartig bist, bist du so besonders wertvoll und hast es verdient, ein glückliches Leben zu leben.

 

Also nochmal kurz im Überblick:

  1. Nimm wahr, was es in dir denkt

  2. Frage dich: Bringen dich die seGedanken weiter?

  3. Glaube nicht alles, was es in dir denkt

  4. Fange an, liebevoller über dich zu denken

  5. Achte auf deine Gefühle

  6. Stärke dich selbst mit der Spiegelübung

  7. Erinnere dich, dass du eine Seele bist und dich als Schöpfer erfahren wolltest

 

Schön, dass du du bist. Folge deinem Herzen.

Deine Caro

 

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Tag 136 - Wie du dir mit Affirmationen ein neues Mindset erschaffen kannst

Danke liebe Nina, dass du mich erinnert hast, mal wieder diesen Blog zu pflegen. Ich werde ihn wiegesagt weiterhin als Tagebuch führen. Nina hat übrigens einen sehr persönlichen Blog, auf dem sie anderen Mut macht und Hoffnung gibt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Schaut doch mal rein bei I wanna grow

Mensch Mensch, die letzten Monate sind wie im Fluge vergangen und ich blühe total auf. Ich liebe so sehr, was ich mache, das kann ich euch gar nicht sagen. Es ist so ein geiles Gefühl, wenn ich jeden Abend den Laptop voller Zufriedenheit zuklappe und überhaupt nicht ausgelaugt oder kaputt bin. Das ist es, was mir zeigt, dass das, was ich tue, meiner Leidenschaft und meinem WARUM entspricht.

Jeden Tag lese ich mir meinen Vertrag mit mir selbst durch, meine Affirmationen, die mir dabei helfen, mich nicht mehr dem inneren Kritiker hinzugeben. Das mache ich seit Oktober Jeden Tag laut. Und da fällt mir ein, dass ich es heute noch nicht gemacht habe... ok, wartet kurz.

"Ich verspreche mir, nur noch auf meine Herz zu hören und mich nie mehr von der Angst leiten zu lassen"

So, bin wieder da. Also dieses laut Vorlesen jeden Tag das bringt wirklich was. Hätte ich vorher auch nicht gedacht. Dachte da eher auch, jaja, ich glaub das ja eh nicht wieso soll ich das lesen. Und ausserdem fand ich es die ersten Male auch komisch, was laut zu lesen. Aber ich hab mich dran gewöhnt und kann gar nicht mehr ohne. Wenn man was 20 Tage lang jeden Tag macht, wird es zur Gewohnheit und dann verschwindet auch die Stimme in dir, die dir sagt: "Ach komm, heute kannst du mal ne Pause machen mit vorlesen" Ganz schön fies, ne. Eine Pause... So geschickt versucht mir das diese Stimme zu verkaufen.

"Ich verspreche mir, immer an mich zu glauben, weil ich weiß, dass ich etwas Besonderes in mir trage, das die Welt bereichert"

Ich habe bis jetzt erst einen Tag ausgelassen und dann ging es mir auch nicht so besonders. An diesem Tag war mein Energielevel wirklich tief. Also macht das Vorlesen was mit einem. Und ich fühle mich auch besser, wenn ich das gelesen habe. Es ist meine Motivation, dran zu bleiben. Mir immer wieder zu sagen, Warum ich mache, was ich tue. Und wisst ihr was: Es ist mir egal, wie lange es dauert, dass ich von meinem Soulbiz leben kann. Ich habe kein Stress. Denn ich liebe so sehr, was ich tue.

"Ich verspreche mir, mich nicht dem gängigen Mindset anzupassen, auch wenn ich damit anecke"

Ich habe bis jetzt erst einen Tag ausgelassen und dann ging es mir auch nicht so besonders. An diesem Tag war mein Energielevel wirklich tief. Also macht das Vorlesen was mit einem. Und ich fühle mich auch besser, wenn ich das gelesen habe. Es ist meine Motivation, dran zu bleiben. Mir immer wieder zu sagen, Warum ich mache, was ich tue. Und wisst ihr was: Es ist mir egal, wie lange es dauert, dass ich von meinem Soulbiz leben kann. Ich habe kein Stress. Denn ich liebe so sehr, was ich tue.

Und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, das hier alles nicht mehr zu machen. Oder mal in Rente zu gehen. Das ist keine Arbeit. Das ist Erfüllung. Das gibt mir & anderen etwas. Wie geil ist das denn bitteschön?? Ich bin wirklich ohne Zweifel und ohne Ängste, was meine Zukunft angeht. Vor allem, weil ich ja gekündigt habe und gerade nichts verdiene, nur Kosten habe. Aber

"Ich verspreche mir, alles zu geben, um mein Seelenbiz an den Start zu bringen und erfolgreich zu sein und ab nächstes Jahr davon leben zu können"

Leute Leute, ich könnte hier noch Romane schreiben. Aber noch ein paar Facts, damit ihr wieder auf dem Laufenden seid: Mein Buch ist beim Lektor. Mein Coaching Programm für mehr Selbstliebe heisst 24 Days of Love und ist am Start als Adventskalender.

Es geht darum, dass du erst die Liebe zu dir selbst wieder entdeckst und die Beziehung zu dir stärkst. Das ist deine Basis für ein glückliches Leben. Und dann kannst du liebevolle Beziehungen inkl. tollen Sex in dein Leben holen, weil du dich selbst liebst und um deiner selbst willen geliebt wirst. Das ist das Ziel. Ihr könnt euch kostenlos anmelden.

Cooles Scheegif, ne? Habe ich selbst mit PSD gemacht. Ich liebe es solche coolen Grafiken zu machen.

Instagram wächst mir immer mehr ans Herz. Ich liebe diesen nahen und offenen Austausch. Noch vor ein paar Monaten hätte ich es nie für möglich gehalten, wieviele wunderbare Menschen es dort gibt. Es sind tolle Freundschaften entstanden, man hilft sich gegenseitig und keiner neidet dem anderen etwas. Das ist eine so wunderbare Erfahrung. An dieser Stelle danke an all meine Freunde, dass ihr da seid, meinen Content schätzt und wir uns haben.

"Ich verspreche mir, maßgeblich dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen"

Und ja, ich habe in den letzten beiden Monaten noch den 1. Reiki Grad gemacht, mich in Quantenheilung ausbilden lassen und meine Ausbildung als spirituelle Heilerin angefangen. Ich weiss noch nicht, ob ich jetzt Coach bin oder Heilerin, keine Ahnung. Ich weiss auch noch nicht, wie genau  ich arbeiten werde, außer, dass es intuitiv ist und ich keine klassische Coach Ausbildung mache. Ich arbeite wohl lieber energetisch und verbinde mich mit der andern Person. Es ist Wahnsinn, wieviel man aus der Aura lesen kann... aber dazu später mal mehr.

Un damit euch allen einen schönen 2. Dezember

xoxoxo Caro

 

PS:

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Warum Selbstliebe die Basis für ein glückliches Leben ist

Selbstliebe - die Basis für ein glückliches Leben

Selbstliebe - die Basis für ein glückliches Leben

Mich mag eh keiner, wies sollte man mich denn mögen? Was kann ich denn schon besonderes? Ich bin doch nur ich. Und überhaupt bin ich viel zu dick. Zum Glück ist jetzt Winter, aber im Sommer? Dann muss ich mich ja zeigen. Was wohl die andern denken? Hm. Ich mache dann einfach eine Diät. 6 Wochen durchziehen und dann fühle ich mich wohler am Strand. Dann ziehe ich die Blicke auf mich. Dann treffe ich vielleicht auch endlich meinen Traummann. Aber wenn der dann meine Cellulite sieht? Oh je. Und beim Sex, oh Hilfe. Nein, das geht gar nicht. Aber wenn ich eh abnehme, dann wird das mit der Cellulite vielleicht auch besser. Und sollte ich dann meinen Traummann treffen, lasse ich beim Sex halt das Licht aus. Aber Sex ist ja eh überbewertet. Mir reicht schon eine einigermaßen gute Beziehung.

Voller Fokus Problemzonen. Das hat nichts mit Selbstliebe zu tun

 

Wenn dir dieser Gedankenshitstorm bekannt vorkommt, wird es Zeit, dass du dir diesen Artikel durchliest. Denn du erfährst unter anderem

  • warum wir uns früher selbst liebten und heute nicht mehr

  • was Selbstliebe überhaupt bedeutet

  • einige wertvolle Tipps, wie du heute noch anfangen kannst, dich selbst mehr zu lieben

 

Bestimmt ist dir ja auch schon ein oder andere negative Gedanke durch den Kopf gehuscht. Also bei mir war das auf jeden Fall ganz lange der Fall. Ich habe so richtig schlecht über mich gedacht. Ich hatte ein echt negatives Selbstbild, kein Selbstwertgefühl und hab mich ständig selber fertig gemacht. Und im Spiegel angucken ging gar nicht. Mein Fokus lag immer auf meinen von mir definierten „Problemzonen“. Das würdest du jetzt vielleicht nicht denken, wenn du hier meine Fotos siehst, aber es war so. Mein Kopf war voller negativer Gedanken und Glaubenssätzen. Bis ich irgendwann die Selbstliebe entdeckt habe.

 

 

Wieso lieben wir uns so wenig selbst?

negative Glaubenssätze Kindheit Eltern Prägung ich bin nicht liebenswert.jpg

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Weil wir es nicht gelernt haben. Wie wir in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, in der es bisher verpönt war, sich selber zu wichtig zu nehmen. Immer schön zuerst an die anderen denken, dann an einen selber. Weil man uns eingeredet hat, dass es wichtiger ist, was die anderen denken. Weil es für uns schon normal geworden ist, unsere Meinung von anderen bestätigen zu lassen. Weil wir Angst vor der Reaktion der anderen auf uns haben, wenn wir uns äußern. Wir haben gelernt, dass es besser ist, wenn wir uns anpassen. Dass wir in Sicherheit sind, wenn wir unser Selbst zum Wohle einer positiven Reaktion von Anderen verleugnen.

Denk doch mal zurück an deine Kindheit, da gings ja schon los. Kinder fühlen sich schön, stehen zu sich, sagen was sie wollen und was nicht. Klipp und klar und immer sehr ehrlich - zumindest bis sie ca. 6  Jahre alt sind. Aber von unseren Eltern haben wir dann gelernt, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hat. Wir sollten still sein am Tisch und uns benehmen, bloß keinen Dreck machen und nicht zu laut durch die Wohnung poltern. Immer schön gute Noten nach Hause bringen und bei langweiligen Familienfesten artig am Tisch sitzen. Bloß nicht zu sehr kleckern und immer brav alles aufessen. Dann gab es Lob und Anerkennung.

Also haben wir gelernt: Ich bin nicht ok, so wie ich bin. Ich muss mich anpassen. Wenn ich mich anpasse, bin ich liebenswert.

Wir haben geschlussfolgert, dass wir nicht auf unser eigenes Urteil vertrauen können, dass unser Verhalten immer von der Reaktion der anderen abhängig ist. So ist dann unser größter, negativer Glaubenssatz entstanden, der sich tief in uns eingebrannt hat.

Ich bin nicht liebenswert - der stärkste negative Glaubenssatz kommt aus unserer Kindheit

Sobald wir uns angepasst haben, gab es positive Reaktionen. Also war es für uns klar, dass unser Verhalten richtig ist. Dass wir geliebt werden, sobald wir es anderen Recht machen. Bis in unser Erwachsenenleben zieht sich dieser Glaubenssatz durch: „Ich bin nicht liebenswert. Ich bin nicht gut genug.“ Er ist unterbewusst so fest verankert, dass er uns bis heute in allen Lebensbereichen behindert. Der uns feststecken lässt, weil wir die Meinung anderer für „wahrer“ nehmen als unsere. Weil wir die Macht über unser Leben abgegeben haben.

 

Früher wussten wir, wie wir uns selbst lieben können

Das war aber nicht immer so. Und jetzt komme ich mit der Bibel. Ja ok, ich will nicht religiös werden, überhaupt nicht. Aber die Bibel ist nun mal, was sie ist. Ein Buch mit Weisheiten drin. „Du sollst Deinen Nächsten lieben“ – „wie dich selbst“  (Markus 12, 29-31) heißt es dort. Nur komischerweise wird heute dieser zweite Teil einfach weggelassen. Damals ist man davon ausgegangen, dass man sich zuerst selbst lieben soll. Denn das kleine Wörtchen WIE besagt, dass die Menschen es damals gewusst haben müssen, wie es ist, sich selbst zu lieben. Wenn wir heute etwas veranschaulichen möchten, dann nehmen wir das Wort „wie“ . Also das schmeckt „wie Schokolade“ oder das ist „wie, wenn du dich selber magst“. Ist das nicht toll, dass dieses Wissen bereits in uns vorhanden ist?

 


Wir haben es einfach nur vergessen, wie es ist, uns selber zu lieben. Und in jedem von uns und auch in dir schlummert dieser Teil, der anerkannt und geliebt werden möchte. Und zwar von niemandem geringeren als von dir. Denn du bist für dich der wichtigste Mensch in deinem Leben.


 

So - Was ist Selbstliebe denn nun eigentlich?

Selbstliebe bedeutet, dich in deiner Einzigartigkeit anzunehmen

Selbstliebe bedeutet, dich in deiner Einzigartigkeit anzunehmen

Dich selbst zu lieben bedeutet, dass du anerkennst, was für ein wundervolles Wesen du bist. Dass du lernst, dich so anzunehmen, wie du bist. Mit all deinen Eigenschaften, deinem Aussehen, deiner Gefühle, deinen Schwächen, deinen Stärken – schlichtweg deiner Einzigartigkeit. Mehr ist es nicht. Theoretisch einfach, aber praktisch doch die Herausforderung unseres Lebens.

Selbstliebe bedeutet also viel mehr, als nur deinen Körper so anzunehmen, wie er ist. Es umfasst alles, was dich als menschliches Wesen ausmacht.

Dass du

  • dir, deinen Fähigkeiten und deinem Urteil zu vertraust

  • deinem Herzen zu folgst und auf dein Bauchgefühl hörst

  • zu deiner Meinung stehst und keine Ausreden erfindest, nur um den anderen nicht zu verletzen

  • nicht ständig schlecht über dich denkst weil du weißt, dass du nicht deine Gedanken bist

  • dich nicht verurteilst, wenn du einen Fehler machst oder es mal nicht so läuft

  • dich nicht mit anderen vergleichst

  • nicht darüber nachdenkst, was andere über dich denken

  • weißt, was dir gut tut und was nicht, du deine Grenzen kennst

  • auch mal Nein sagst, wenn du auf etwas keine Lust hast

  • dich nicht mehr selber fertig machst sondern den Fokus auf deine positiven Seiten lenkst

  • du dir bewusst Zeit für dich nimmst, deine Hobbies, deine Interessen oder auch zum meditieren

  • es nicht allen Recht machen musst

  • deine alten Glaubenssätze loslässt und sie durch neue & wahre ersetzt

  • dass du JA zu dir sagst, ohne es von der Bestätigung anderer abhängig zu machen

 

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, wie wunderbar einfach und leicht das Leben wird, wenn du erst mal JA zu dir sagst. Wir schön es sich anfühlt, wenn endlich dieser Gedankenshitstorm aus deinem Kopf verschwindet. Wie stressfrei es wird, wenn du dir nicht mehr den Kopf darüber zerbrichst, was andere von dir denken. Das ist so unendlich befreiend.

Was spricht also dagegen, dass du dich jetzt so annimmst, wie du bist, nur weil du vielleicht noch ein paar Dinge an dir verbessern oder ändern möchtest?

Nichts. 

 


Meine Buchempfehlungen zu diesem Thema

Der wunde Punkt. Die Kunst, nicht unglücklich zu sein von Wayne Dyer

Mögest du glücklich sein von Laura Seiler

 

Schön, dass du bist, wie du bist.

Unterschrift Deine Caro-02.png
 

 

PS

let me know --> Wie sieht es aus mit deiner Selbstliebe? An welchem Punkt stehst du? Hast du schon eine Strategie, um gut bei dir zu sein oder gibt es da ein paar Punkte, die es dir schwer machen, dich so anzunehmen, wie du bist? Ich finde, dieses Thema ist wahnsinnig wichtig und ich möchte wissen, wie es dir mit diesem Thema geht. Schreibe mir deine Frage oder Message in die Kommentare :-) Und denk dran, dass jeder Kommentar die Chance beinhaltete, auch als Blogartikel von mir aufgegriffen zu werden

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